{"id":1314,"date":"2006-09-20T05:46:18","date_gmt":"2006-09-20T03:46:18","guid":{"rendered":"https:\/\/erso.ee\/plaadid\/edvard-grieg-norwegian-dances-paavo-jarvi-virgin-classics-2006\/"},"modified":"2006-09-27T08:09:50","modified_gmt":"2006-09-27T06:09:50","slug":"edvard-grieg-norwegian-dances-paavo-jarvi-virgin-classics-2006","status":"publish","type":"plaadid","link":"https:\/\/erso.ee\/en\/records\/edvard-grieg-norwegian-dances-paavo-jarvi-virgin-classics-2006\/","title":{"rendered":"EDVARD GRIEG \u2013 Norwegian Dances. Paavo J\u00e4rvi. Virgin Classics 2006"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.virginclassics.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Virgin Classics<\/strong><\/a><strong> 2006<br \/>\n<\/strong>Virgin 34472227<\/p>\n<p>Estonian National Symphony Orchestra<br \/>\nConductor PAAVO J\u00c4RVI<\/p>\n<h3>Edvard Grieg (1843-1907)<\/h3>\n<h4>Symphonic Dances, Op.\u00a064<\/h4>\n<p>1. I Allegro moderato e marcato (7:20)<br \/>\n2. II Allegretto grazioso (5:18)<br \/>\n3. III Allegro giocoso (6:10)<br \/>\n4. IV Andante. Allegro molto e risoluto (12:49)<\/p>\n<h4>Elegiac Melodies, Op. 34<\/h4>\n<p>5. Nr. 1 Heart&#8217;s Wounds (4:04)<\/p>\n<h4>Norwegian Dances, Op. 35<\/h4>\n<p>6. I Allegro marcato (6:16)<br \/>\n7. II Allegro tranquillo e grazioso (2:18)<br \/>\n8. III Allegro moderato alla marcia (3:17)<br \/>\n9. IV Allegro molto. Presto e con brio (5:56)<\/p>\n<h4>Elegiac Melodies, Op. 34<\/h4>\n<p>10. Nr. 2 The Last Spring (5:40)<\/p>\n<h4>Holberg Suite, Op. 40<\/h4>\n<p>11. I Praeludium (2:45)<br \/>\n12. II Sarabande (4:02)<br \/>\n13. III Gavotte (3:18)<br \/>\n14. IV Air (5:47)<br \/>\n15. V Rigaudon (4:32)<\/p>\n<p>TOTAL: 79:40<\/p>\n<h1>REVIEWS<\/h1>\n<h4>Norwegische T\u00e4nze &#8211; Werke von Edvard Grieg<\/h4>\n<p><strong>Paavo J\u00e4rvi dirigiert Grieg Estnisches Nationales<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt Menschen, die behaupten, die klassische Plattenindustrie stecke in der Krise. Wenn man sich aber allein die CD-Neuerscheinungen des Dirigenten Paavo J\u00e4rvi anschaut, mag man das nicht glauben: regelm\u00e4\u00dfig alle paar Monate ein neuer Silberling mit Werken quer durchs Repertoire und Orchestern und Solisten quer durch die Kontinente. Fast zeitgleich erscheinen in diesen Wochen zwei neue CDs des umtriebigen Dirigenten: Werke von Bartok und Lutoslawski mit dem Cincinnati Symphony Orchestra, Beethovens Klavierkonzerte 3 und 5 mit Ikuyo Nakamichi und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen (nur in Japan und bei der DDKB) und die CD &#8220;Norwegian Dances&#8221; mit dem Estnischen Nationalen Symphonieorchester. Darauf zu h\u00f6ren: Werke von Edvard Grieg, unter anderem die Norwegischen und die Symphonischen T\u00e4nzen sowie die Holberg-Suite. Nach &#8220;Peer Gynt&#8221; bereits die zweite Grieg-CD, die der geb\u00fcrtige Este, der mit seiner Familie 1980 wegen der russischen Okkupation nach Amerika auswanderte, mit dem Estnischen Nationalen Symphonieorchester eingespielt hat. Friederike Westerhaus stellt diese CD vor.<\/p>\n<p><strong>Besonders verbunden<\/strong><\/p>\n<p>Das Estnische Nationale Symphonieorchester &#8211; keines jener Weltklasse-Orchester, mit denen der Dirigent Paavo J\u00e4rvi sonst oft zusammenarbeitet. Und doch f\u00fchlt sich der geb\u00fcrtige Este gerade diesem Orchester besonders verbunden.<\/p>\n<p>&#8220;Als wir Estland verlassen haben, wurde Estland f\u00fcr uns pl\u00f6tzlich so eine Art magischer Ort &#8211; fast so etwas wie ein &#8220;Heiliges Land&#8221;, weil wir nicht zur\u00fcckgehen konnten, und weil wir immer versucht haben, von au\u00dfen zu helfen.&#8221;<\/p>\n<p>Inzwischen kann er zur\u00fcck, Estland ist l\u00e4ngst wieder unabh\u00e4ngig. Doch als K\u00fcnstlerischer Berater des Orchesters sieht er sich noch heute Schwierigkeiten gegen\u00fcber, die f\u00fcr andere Orchester undenkbar w\u00e4ren: durch den finanziell \u00e4u\u00dferst eingeschr\u00e4nkten Rahmen sind vor allem die Streichinstrumente eher mittelm\u00e4\u00dfig, vielfach wird aus handgeschriebenen Noten gespielt, weil die Leihgeb\u00fchren zu teuer sind. Einen Ausweg aus der schwierigen Situation sieht J\u00e4rvi vor allem in CD-Produktionen. Und die internationale Resonanz gibt ihm recht: f\u00fcr die Sibelius-Kantaten gab\u2019s den Grammy, Griegs &#8220;Peer-Gynt-Suite&#8221; wurde k\u00fcrzlich mit dem 1. BBC Music Magazine Award ausgezeichnet.<\/p>\n<p><strong>Besonders engagiertes Spiel<\/strong><\/p>\n<p>Auch die neue Grieg-CD &#8220;Norwegische T\u00e4nze&#8221; ist zweifellos angetan, die musikalische Glaubw\u00fcrdigkeit und das Ansehen des Orchesters erheblich zu steigern. J\u00e4rvi scheint die Musiker zu einem besonders engagierten Spiel zu motivieren: ein kraftvoller, runder, homogener Klang, eine ausdifferenzierte Dynamik, eine reiche Farbigkeit.<\/p>\n<p>Besonderer Pluspunkt der Aufnahme ist das Gesp\u00fcr f\u00fcr den volkst\u00fcmlich t\u00e4nzerischen Gehalt der Musik Griegs &#8211; eine nat\u00fcrliche, organische Interpretation, bei der die innere Verbundenheit der musikalischen Idiome Norwegens und Estlands ganz sicher eine gro\u00dfe Rolle spielt. Gek\u00fcnstelt klingt da nichts. Sei es beispielsweise in den schlichten, gesanglichen Passagen des 4. Symphonischen Tanzes op 64 oder in den geradezu entfesselt wirkenden, burschikosen Momenten des vierten Norwegischen Tanzes op. 35.<\/p>\n<p>Eher fremd f\u00fcr das Orchester: die barocken Muster der Holberg-Suite. Doch J\u00e4rvi versteht es, die Musiker behutsam in eine historisch informierte Richtung zu lenken, ohne diese Herangehensweise aufgesetzt wirken zu lassen. Eine lebendige, mitrei\u00dfende CD, der eines besonders anzumerken ist: die Freude J\u00e4rvis und der Musiker des Estnische Nationale Symphonieorchester dar\u00fcber, dass es Ihnen heute \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist, befreit zusammen Musik zu machen.<\/p>\n<p>Friederike Westerhaus\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ndrkultur.de\/ndrkultur_pages_stdep\/0,2515,OID2540102,00.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.ndrkultur.de\/ndrkultur_pages_stdep\/0,2515,OID2540102,00.html<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h4>Fetzige T\u00e4nze und elegische Melodien aus dem Norden<\/h4>\n<p>Was kommt wohl am Ende heraus, wenn ein weltber\u00fchmter estnischer Dirigent und ein estnisches Orchester Musik des Norwegers Edvard Grieg aufnahmen? \u2013 Eine hinrei\u00dfend unterhaltsame Platte.<br \/>\nDie Produzenten bei Virgin Classics ordneten die 2002\/03 entstandenen Einspielungen dramaturgisch sehr \u00fcberzeugend an. Eine Wohltat bei so vielen Aufnahmen, die oft scheinbar ziel- und wahllos St\u00fccke kombinieren, ohne roten Faden und Grundkonzept. Der Anfang der CD mit Griegs \u2018Symphonischen T\u00e4nzen\u2019 op. 64 aus dem Jahr 1898 und der Rausschmei\u00dfer-Schluss mit der Suite \u2018Aus Holbergs Zeit\u2019 op. 40 (1884) sind bestens platziert, da die \u2018Symphonischen T\u00e4nze\u2019 vom H\u00f6rer mehr aktive Aufmerksamkeit erfordern als die beinahe \u00fcberstrapazierte \u2018Holberg-Suite\u2019. Zwischen diesen Eckpunkten rahmen die beiden \u2018Elegischen Melodien\u2019 op. 34 (1881) das zentrale Werk dieser Produktion, die \u2018Norwegischen T\u00e4nze\u2019 op. 35 (1881), ein.<\/p>\n<p><strong>Robust, aber nicht rabiat<\/strong><\/p>\n<p>Paavo J\u00e4rvi, derzeit einer der meistgefragten Dirigenten, zeigt auch hier seine Extraklasse. Er trifft den Grieg\u2019schen Ton aufs Genaueste. Bereits im ersten St\u00fcck der \u2018Symphonischen T\u00e4nze\u2019, dem \u2018Allegro moderato e marcato\u2019, wird die hohe Qualit\u00e4t und Treffsicherheit seiner Interpretation deutlich. J\u00e4rvi nimmt den ersten Tanz, einen Tanz der Bergj\u00e4ger, robust und kr\u00e4ftig. Doch an keiner Stelle gleitet die Musik eine ungeschlachte, spielmannhafte Derbheit ab. J\u00e4rvi h\u00e4lt das Estnische Nationale Symphonie-Orchester mit straffen Z\u00fcgeln. In Bezug auf Klangfarbenspiele jedoch d\u00fcrfen die Musiker alles aufbieten, was f\u00fcr Abwechslung sorgt. So zeigen die wechselnden Instrumentierungen wiederholter Passagen, wie im vierten Satz, so verschiedene Farben, dass sie einem kaum bekannt vorkommen \u2013 w\u00e4re da nicht die eing\u00e4ngige Idiomatik der norwegischen T\u00e4nze. Betont Paavo J\u00e4rvi im ersten Satz den Tanzrhythmus durch fl\u00fcssige Tempi und federnde Nachschl\u00e4ge, die dem Tanz einen unvergleichlichen Drive geben, so l\u00e4sst er im zweiten die Streicher und Bl\u00e4ser die \u00fcppig harmonisierte norwegische Melodie weich aussingen. Auch die letzten beiden S\u00e4tze werden von J\u00e4rvi und dem Estnischen Nationalen Symphonie-Orchester mit Verve und Detailgenauigkeit interpretiert.<\/p>\n<p><strong>Romantik mit Zopfper\u00fccke<\/strong><\/p>\n<p>Herbe S\u00fc\u00dfe und Melancholie d\u00fcrfen die Streicher des Orchesters in einer bewegenden Interpretation der beiden \u2018Elegischen Melodien\u2019 verbreiten, ehe das gesamte Orchester in den \u2018Norwegischen T\u00e4nzen\u2019 nordisches Lokalkolorit ausbreitet. Orchestriert von Hans Sitt, nachdem Grieg diese Aufgabe eigentlich von Edouard Lalo gel\u00f6st wissen wollte, verf\u00fcgen diese T\u00e4nze \u00fcber eine gro\u00dfe Palette an klangfarblichen Schattierungen, die vom Estnischen Nationalen Symphonie-Orchester unter Paavo J\u00e4rvi brillant ausgenutzt werden. J\u00e4rvi legt die Kontraste zwischen dem heftigen ersten Abschnitt und dem ruhigen Mittelteil sehr deutlich aus. Das Orchester darf dann auch schon mal in den saftigen Harmonien baden.<br \/>\nDie einzelnen Stimmen Gruppen wirken sehr ausgeglichen, der von J\u00e4rvi bekannte durchsichtige, schillernde Klang zeigt sich auch hier. Den Unterschied der beiden Teile im zweiten Satz kann man selten so auspr\u00e4gt erleben wie hier: J\u00e4rvi l\u00e4sst seine Musiker im grazilen Anfangsteil agogisch frei phrasieren, durchaus ein wenig \u00fcbertrieben, ironisch. Wie mit der Bei\u00dfzange angefasst wirkt dann der schnelle Teil, der die aufgebaute Idylle zu zerst\u00f6ren droht.<br \/>\nEin Paradest\u00fcck f\u00fcr Streichorchester ist sicherlich die \u2018Holberg-Suite\u2019, die J\u00e4rvi gut aush\u00f6rt, es aber dennoch nicht schafft, einen solch dichten Klang zu erschaffen wie Ole Kristian Ruud auf der k\u00fcrzlich erschienen Aufnahme. Die t\u00e4nzerische Grazie dieser Musik trifft J\u00e4rvi hingegen optimal. Die Musik wirkt hier stets wie in Anf\u00fchrungszeichen gespielt, was den romantisch harmonisierten, formal an franz\u00f6sische Barockt\u00e4nze angelehnten T\u00e4nzen gut bekommt. Die romantische Zopfper\u00fccke wird bei J\u00e4rvi durchaus als Per\u00fccke verstanden.<\/p>\n<p><strong>Federnder Gestus und transparenter Klang<\/strong><\/p>\n<p>Die Klangfarbenschattierungen der Grieg\u2019schen Orchesterwerke sind hier sehr gut eingefangen. J\u00e4rvi schreckt nicht vor starken Kontrasten im Gestus und in der Dynamik zur\u00fcck, was die T\u00e4nze zu anregender Unterhaltung werden l\u00e4sst. Der Satz wirkt durchsichtig, trotzdem findet das Orchester seinen eigenen, reichhaltigen Gesamtklang.<br \/>\nMit dieser CD ist Paavo J\u00e4rvi einmal mehr ein Volltreffer gelungen. Wenn der designierte Chef des HR-Sinfonieorchesters auch dort so anregende Impulse liefert, darf man sich auf viele interessante Einspielungen freuen.<\/p>\n<p>Kritik von Tobias Pfleger, 10.05.2006\u00a0<a href=\"http:\/\/magazin.klassik.com\/reviews\/reviews.cfm?task=latest&amp;&amp;CFID=2923942&amp;CFTOKEN=7647d355eff1e19f-416B0CCC-E9C1-824E-23B3089DF435F82E&amp;strt=26&amp;show=5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/magazin.klassik.com\/reviews\/reviews.cfm?task=latest&amp;&amp;CFID=2923942&amp;CFTOKEN=7647d355eff1e19f-416B0CCC-E9C1-824E-23B3089DF435F82E&amp;strt=26&amp;show=5<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h4>Grieg: Norwegian Dances &#8211; Estonian National Symphony Orchestra\/Paavo J\u00e4rvi (Virgin 44722)<\/h4>\n<p>St. Paul, Minn. \u2014 He&#8217;s an Estonian conductor who hangs his hat in his native country, his adopted home in Cincinnati and (next year) in Frankfurt. But lately Paavo Jarvi has been exploring his Norwegian soul. After a highly acclaimed recording of Edvard Grieg&#8217;s &#8220;Peer Gynt&#8221; with the Estonian National Symphony Orchestra, Jarvi has just added another Grieg CD to his discography, with the same ensemble. This one is devoted to the Norwegian master&#8217;s orchestral music.<\/p>\n<p>Grieg&#8217;s orchestral music is special because he wrote it reluctantly. As a composer, Grieg focused on smaller works like songs and piano pieces, partly because he didn&#8217;t think he could compete with the work of his colleague Johann Svendsen, the first Norwegian symphonist. Grieg highly admired his idol&#8217;s gifts, declaring, &#8220;Svendsen has precisely all that which I don&#8217;t have: mastery of the orchestra and its large classical forms.&#8221; For that reason, Grieg limited himself to composing just 15 orchestral works. I, for one, am glad Grieg was brave enough to dip his toe in the orchestral waters.<\/p>\n<p>Grieg originally wrote his Norwegian Dances for piano duet. He had hoped French composer Eduard Lalo would orchestrate them, but instead Hans Sitt, a member of the Brodsky Quartet, did the honors in 1888. Grieg based the first symphonic dance on a Scottish theme, with energetic sections that recall the sinister sound of &#8220;In the Hall of the Mountain King&#8221; from his incidental music for &#8220;Peer Gynt.&#8221; The other three dances are all hallings, a dance style that comes from the Hallingdal region of Norway. Each is based on a Scottish reel and they&#8217;re written in double time.<\/p>\n<p>I like these dances because they show Grieg&#8217;s light-hearted nature, yet there&#8217;s nothing frivolous about the complex harmonies, ingenious modulations and passionate melodies. The second in the set begins with a lazy bear&#8217;s dance. It speeds up suddenly as the dancers try to outdo each other with animated leaps.<\/p>\n<p>Paavo Jarvi&#8217;s father, Neeme Jarvi, recorded the Norwegian Dances 20 years earlier with Sweden&#8217;s Gothenburg Symphony Orchestra. Paavo Jarvi may have followed in his father&#8217;s footsteps, but he&#8217;s not afraid to make his own musical statements. Where Neeme creates added dramatic effect with quick tempo changes, esthetic pauses and bold dynamic changes, Paavo goes for a brighter sound, and overall faster tempos. He prefers smooth, lyrical lines and he eases into his crescendos gradually.<\/p>\n<p>Grieg believed the best medium for conveying deep emotion was the string orchestra, a belief that the music on this CD affirms. The familiar &#8220;Holberg&#8221; Suite contains emotion to spare. But to my ears, the most moving orchestral pieces are the four songs he wrote and later arranged for this kind of group.<\/p>\n<p>Particularly beautiful are the earliest songs, Two Elegiac Melodies, Op. 24. These are settings of melancholy poems by Aasmund Vinje. Grieg based each of them on a single melody, which then undergoes a series of subtle harmonic variations. Debussy once said it was this formula that elevated Grieg&#8217;s music to a higher plane. The Elegiac Melody No. 2, titled &#8220;The Last Spring,&#8221; was played at the composer&#8217;s funeral. This piece is filled with a bittersweet nostalgia. It&#8217;s very reminiscent of &#8220;Solveig&#8217;s Song&#8221; from &#8220;Peer Gynt.&#8221;<\/p>\n<p>The Estonian National Symphony Orchestra has a big, unified sound that sweeps the listener along. We can hear individual instruments only when the score calls for that texture, like the romantic oboe line in the opening of the Symphonic Dance No. 2. The colors of various wind instruments rise above the orchestra on occasion, adding to the folksy feel of this music, helping to recreate the solitary, peaceful nature of Grieg&#8217;s homeland.<\/p>\n<p>Some friends of mine recently visited Grieg&#8217;s home in Norway. They were glad they took the bus to Troldhaugen, because they were sure they would never have found it on their own. With this collection of Grieg&#8217;s orchestral music, you don&#8217;t need a map to get to where you want to go. Paavo Jarvi and the Estonian National Symphony Orchestra know just how to bring its simple beauty to you.<\/p>\n<p>Julie Amacher, Minnesota Public Radio,\u00a020.06.2006<a href=\"http:\/\/minnesota.publicradio.org\/display\/web\/2006\/06\/19\/classical_tracks\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/minnesota.publicradio.org\/display\/web\/2006\/06\/19\/classical_tracks\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Virgin Classics 2006 Virgin 34472227 Estonian National Symphony Orchestra Conductor PAAVO J\u00c4RVI Edvard Grieg (1843-1907) Symphonic Dances, Op.\u00a064 1. I Allegro moderato e marcato (7:20) 2. II Allegretto grazioso (5:18) 3. III Allegro giocoso (6:10) 4. IV Andante. Allegro molto e risoluto (12:49) Elegiac Melodies, Op. 34 5. 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